Ein kurzer Rückblick von GR. Ing. Klaus Heiß
1998 setzten die WählerInnen
einen demokratiepolitischen Meilenstein. Die fortdauernde absolute Mehrheit der
ÖVP im Gemeinderat wurde gebrochen. Schnell wurde es für alle interessant, wie
die GemeinderätInnen und nicht zuletzt der Bürgermeister mit der veränderten
Situation umgehen werden.
Der
größte Dorn im Auge war sicherlich, dass wir als zweitstärkste Liste den
Vizebürgermeister stellten und auch im Gemeindevorstand und in den Ausschüssen
stark vertreten waren. Das spürten wir auch sofort beim Versuch die anstehenden
Aufgaben sowie unsere Vorstellungen gemeinsam umzusetzen. Hier stand dann nicht
immer die Sache im Vordergrund. Die Periode zeigte einige Facetten politischer
Ignoranz und stark persönlicher An- und Untergriffe! Diese hielten zum Teil bis
heute an. Drei Gemeinderäte gaben vorzeitig auf.
Trotz massivstem
Boykott unserer Arbeit ist es uns gelungen, die Entwicklung und die
Entscheidungen für unser Dorf deutlich in den einzelnen Ausschüssen, im
Gemeindevorstand und letztendlich im Gemeinderat mitzugestalten und zudem auch
unsere Wahlversprechen nahezu zu hundert Prozent umzusetzen.
Es
ist mehr Demokratie in die
Gemeindestube eingezogen und wir konnten
erstmals wirkungsvoll auch die Interessen unserer WählerInnen vertreten und
auch umsetzen. Allein die neue Zusammensetzung im Gemeindevorstand sorgte für
eine breitere Bürgervertretung (früher 4 ÖVP, 1 SPÖ – heute 2 ÖVP, 2 Bürgerliste,
1 JUF).
Der
Blick nach vorne in die Zukunft ist
für uns von Bedeutung. Nur das Jetzt und die Zukunft lassen Veränderungen,
Verbesserungen und Erneuerungen zu. Aus der Vergangenheit holen wir wertvolle
Erfahrungen und vergessen, was einem hoch motivierten Arbeitsgeist im Wege
stehen würde. Als parteipolitisch unabhängige GemeinderätInnen sehen wir die Sache
im Vordergrund und unterstützen natürlich gute Ideen, egal, von welcher
Gruppierung diese auch kommen.
Gemeinsam für das Dorf – so sehen wir
unseren Auftrag.
Es ist wichtig, die Aufhebung der Machtkonzentration beizubehalten. Wir versichern euch vollstes Engagement bei Bewältigung der anstehenden Aufgaben sowie bei Einbringung eigener Ideen durch unsere neuen wie auch erfahrenen KandidatInnen unserer Liste. Wir haben uns wieder viel vorgenommen und sind überzeugt, dass wir, gestärkt mit Ihrem Vertrauen und Ihrer Wählerstimme gemeinsam mit den neu gewählten GemeinderatskollegInnen, dafür sorgen, dass mit Inzing soziale Gerechtigkeit, hohe Lebensqualität und Fortschritt verbunden werden.
In diesem Sinne bitten wir erneut um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme auf dem Stimmzettel zur Wahl des Gemeinderates am 7. März für unsere
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