Rundschreiben der Gemeinde Inzing:

Liebe InzingerInnen,

leider erfordert das Rundschreiben des Bürgermeisters bezüglich der Schließung des Friedhofszuganges vom Mühlweg Richtigstellungen und Aufklärungen unsererseits.
  
Gerne nehme ich kürz und bündig zu den widersprüchlichen Punkten Stellung:

  1. Der Vorschlag des Kulturausschusses wurde nicht zur Kenntnis genommen sondern zur Kenntnis gebracht, d.h. dieser wurde verlesen, aber weder diskutiert noch ein Gemeinderatsbeschluss gefasst. Ich persönlich habe mich noch versichert, dass dies sozusagen eine Vorabinformation des Gemeinderates über die Meinung des Ausschusses war. Diskussion und Beschluss erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt. Das passierte nicht mehr - die Mauer wurde zugemacht!
      
  2. Nach Schließung  traten immer mehr empörte BürgerInnen an Fritz Lagler heran, er möge etwas dagegen tun. Der dringende Wunsch wieder zu öffnen erhärtete sich zu Allerheiligen. Die betroffenen Damen und Herren haben Unterschriften gesammelt - 455 innerhalb einer Woche! Nach einer Woche musste abgebrochen werden, da Fritz diese Unterschriften als Vertreter jener BürgerInnen zur Sitzung am 3. Dez. eingebracht hat. 
      
  3. Zur Information: Die Abstimmung im Ausschuss ging 4:1 aus (Wiederöffnung: 2xÖVP dagegen, 2xJUF dagegen, 1xBürgerliste dafür)
      
  4. Barrierefreiheit: Hier sei mir ausnahmsweise eine polemische Bemerkung erlaubt: Ein geschlossener Zugang ist auch nicht barrierefrei! Und nun sachlich: 
    Da bereits ein barrierefreier Zugang besteht, war es bei den vorgeschlagenen Varianten für uns wichtiger, dass Radfahrer nicht barrierefrei durch den Friedhof fahren können!

Zudem darf ich feststellen, dass auf Grund fehlender triftiger Argumente für die Schließung, das Begehren von 455 InzingerInnen mehr als berechtigt ist und wir uns auch gerne dafür einsetzen.

Euer GR. Klaus Heiß