Fragen und Antworten

Frage: (aus Gästebuch www.inzing.com)

Ihr schreibt auf euer hompage ihr wollt euch für die großen und kleinen Anliegen der Leute einsetzen! Wie soll das aussehen: bei den kleine Anliegen (Bsp. Friedhofsmauer wird ein großes Theater gemacht und bei Sachen die größer sind wird man einfach Kopfnicken! (kein Angriff)
Was wären größere Anliegen für die nächsten sechs Jahre?

Antwort:

Lieber Jungwähler,
es ist genau so wie wir schreiben, für uns sind die kleinen wie auch großen Anliegen wichtig.
Der Ablauf ist naturgemäß unterschiedlich. Es gibt viele Entscheidungen im Gemeinderat die einstimmig getroffen werden oder bei denen ein gemeinsamer Konsens gefunden wurde.
Einem Beschluss im Gemeinderat geht die Vorarbeit in den Ausschüssen voraus und hier bringen die einzelnen Gruppierungen ihre Argumente ein. Die ZuhörerInnen einer Gemeinderatssitzung bekommen meist nur mehr den Beschluss dieses Vorschlages mit. Damit hat es den Anschein, als würde hier einfach nur der Kopf genickt.
Interessanterweise ist es im politischen Alltag leichter einen Konsens bei großen und sehr großen Projekten zu finden als bei den kleinen. Wie schon gesagt, wenn sich InzingerInnen an uns mit der Bitte wenden, sich für eine Sache einzusetzen und diese wird von 455 Unterschriften unterstützt und es fehlen triftige Argumente die gegen solch einem Begehren sprechen, dann ist das keine kleine Sache mehr, sondern der Fall, wo die gewählten Politiker direkte Demokratie mit einbeziehen sollten.

Zu den größeren Anliegen:
Hier muss man unterscheiden zwischen den großen Herausforderungen, die durch die laufenden Anforderungen erwachsen und den größeren Anliegen unserer Dorfbevölkerung.
Folgende Projekte stehen an bzw. wurden bereits in Angriff genommen: Feuerwehrgerätehaus, Kanalisation Inzinger Berg und Hof, Feuerwehr Tankwagen, Sanierung Hauptschule (Dach ...), Ausbau 2. Stock Altersheim, Straßen inkl. Beleuchtungen
Größere Anliegen unserer Dorfbevölkerung sind unserer Meinung nach: Angemessene Rahmenbedingungen für Kultur, Sport, Jugend, Familien und Senioren. Gesicherte Unterkunft für Vereine, die sich etabliert haben – insbesondere für jene, die unserer Jugend ein sinnvolles Freizeitangebot bieten und die sozialen Kontakte fördern. Angemessene Rahmenbedingungen für Veranstaltungen, Thema Kinderbetreuung, sorgsamer Umgang mit unseren Steuergeldern, Anstrengungen zur Verbesserung unserer Budgetsituation ( die laufenden Projekte Kanalisation und Feuerwehr belasten unser Budget enorm ) u.v.m
Die Liste ließe sich noch beliebig erweitern.

Wir sehen hier viele große Anliegen, für die wir uns selbstverständlich ebenfalls stark engagieren werden!
Walter Lederle, Renate Haller, Klaus Heiß