EMANZEN

         standpunkt

Ungläubiges Entsetzen nach erfolgter blauschwarzer Regierungsbildung. Bis zur letzten Minute hatte ich es nicht für möglich gehalten, dass die ÖVP aus reiner Machtgeilheit - vor allem ihres Herrn Schüssel - die Partei der Herren HaiderMölzerKabasPrinzhornundwiesiealleheißen - in die Regierung nimmt und damit uns alle national spaltet und international isoliert. Der fromme Wunsch, “dies alles” könnte nach ein paar Monaten vorbei sein, wird sich nicht erfüllen. Dies ist kein normaler Regierungswechsel in einer Demokratie, sondern der Versuch rassistische, kultur- und frauenfeindliche sowie faschistoide Positionen salonfähig zu machen.

Wenig verwunderlich, dass als erste Tat das Frauenministerium abgeschafft wurde. Aber wenigstens bekommen jetzt alle Frauen das gleiche Kindergeld, egal in welchen finanziellen Verhältnissen sie leben. Vielleicht dürfen wir auch bald einen Mutterorden erwarten. Es finden sich sicher noch andere Anregungen in unserer jüngeren Geschichte, die für diese Regierung als Vorbild dienen könnten, zum Beispiel der Umgang mit unbotmäßigen KünstlerInnen. Wenn schon keine Bücherverbrennungen , Berufsverbot und KZ, dann doch bitte wenigstens die Streichung der Subventionen für alles, was am dumpfen Stammtisch nicht verstanden wird. Hoffentlich wird den liberalen, kunstsinnigen Teilen der ÖVP bald klar, mit wem sie sich da ins Bett gelegt haben. Sie können doch nicht übersehen, dass so gut wie alle KünstlerInnen, die internationale Bedeutung haben, entweder ans Auswandern denken oder ihren Widerstand ankündigen.

Das ist nur der Anfang. Die Räume, in denen Kunst entsteht, werden enger und enger. Die Staberls rühren ihre Hämetrommel, die Stammtische triumphieren. Kein Fonds mehr für zeitgenössische Kunst, die weißbestrumpfte Volkstümlerecke wittert Morgenluft.

Luc Bondy nennt diese Regierung sehr zutreffend eine chauvinistische Lodenkoalition.

 

WIDERSTAND IST ANGESAGT.

Margit Drexel

Position des autonomen FrauenLesbenzentrums in Innsbruck

         zur FPÖ-ÖVP Regierung

Uns graut vor dem politischen Ton.

Uns graut vor der militärischen Aufrüstung.

Uns graut vor dem Überwachungs-und Bespitzelungsapparat.

Uns graut vor der Reduktion der Frau auf Familienarbeit.

Uns graut vor der Zerstörung von FrauenLesbenräumen und-strukturen.

Uns graut vor der Aufwertung der Familie und dem Angriff auf andere Lebensformen.

Uns graut vor Fremdenhaß und AusländerInnenfeindlichkeit.

Uns graut vor der Reduzierung von Menschen auf verwertbare (Arbeits-)Ressourcen.

Uns graut.

 


Feministische Buchtipps:

Aus: WeiberDiwan, der Rezensionszeitschrift der Buchhandlung Frauenzimmer in Wien

Ellen Bass und Kate Kaufmann: Wir lieben wen wir wollen.
235 Seiten. Orlanda Berlin 1999. S 218,--.

“Wir lieben wen wir wollen” ist ein Selbsthilfebuch für lesbische, schwule und bisexuelle Jugendliche, das nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für LehrerInnen, MultiplikatorInnen, Eltern, sowie alle, die mit lesbischen und/oder schwulen Jugendlichen zu tun haben (wollen), eine große Unterstützung sein kann. Mit Hilfe eines sehr gelungenen Layouts, inklusive Fotos, Cartoons, kurz zusammengefassten “Emergency-Boxen” und Erfahrungsberichten von jungen Lesben und Schwulen, werden Antworten auf Fragen sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten für alle schwierigen Situationen gegeben, die im Coming-Out-Prozess auftreten können: Was bedeutet, lesbisch/schwul zu sein; wie man/frau sich selbst akzeptieren kann, wo andere lesbische/schwule Jugendliche zu finden sind, wie man/frau vor Familie und/oder FreundInnen ein Coming-Out gestalten kann, wie Krisensituationen zu überwinden sind, wie lesbischer/schwuler Sex überhaupt funktioniert; usw. Ein wärmstens zu empfehlendes Buch, auch für “erwachsene” Lesben/Schwule, die einmal nachlesen möchten, was sie da so alles überstanden haben - und außerdem ist das Coming-Out ja nie ganz abgeschlosssen.

Karin Schönpflug

 

Feministische Impressionen

von Tanja Schärmer und Barbara Zipper

Bei der kritischen Betrachtung der Darstellung der Frau in heimischen Medien ist uns Folgendes aufgefallen.

Im profil Nr.8, 21.Feb.2000, war eine erotische blonde Schönheit mit leicht geöffneten Lippen in einer für uns leider unbekannten Yoga-Stellung abgelichtet. Erst als wir die herumliegenden Tennisbälle bemerkten, wurde uns klar, dass es sich hierbei um eine hochrangige Tennisspielerin handelt.

Die Frauenbeilage “extra” mit dem Titel “Powerfrauen - Frauenpower” will nicht darauf verzichten, die rosarote Brille Oliver by Valentino, schon gesehen um preisgünstige 1360,-S, zu verordnen. Etwa um die Erschöpfungsdepression in einem rosigeren Licht erscheinen zu lassen?

Ein Interview mit Fritz Humer, Chef von Wolford, einer Textilfirma, zeigte uns auf, dass sechs schwarz bestrumpfte Frauenbeine, die sich um den korrektgekleideten, satt und zufrieden dreinblickenden Fritz räkeln, offenbar für Gleichberechtigung in seiner Firma stehen (außer in der Fertigungsabteilung, denn da sei es zu hart und rauere Gesellen wären anwesend).

Danke, profil, für das aparte Foto des unwiderstehlichen ZiB3-Moderators Roman Rafreider auf der letzten Seite!! Rafreider als Betthupferl für die erfolgreiche Frau? Blöd - aber schön!

Wir freuen uns auch schon auf das nächste Frauen-extra “singles”, das von uns sehnsüchtig erwartet wird.

Und zum Schluss wieder eine erbauliche Sentenz, diesmal von den Herren Ex-Minister Krüger und TV-Moderator Chmelar:

Krüger: Waßt no, die Miss Vienna?

Chmelar: Mein Gott, was haben wir geschnackselt. Die Miss Vienna haben wir uns geteilt. Zuerst ich im Schlafzimmer, dann du im Wohnzimmer! (profil, Nr.9, 28.Feb.2000)

 

Soviel zur Achtung der Frau in Politik und Medien !

Vom Lehrer zum Coach und Manager

Seit Beginn dieses Schuljahres leitet ein neuer Direktor die Hauptschule Inzing. Mit Direktor Dr. Josef Schärmer ist dies ein Mann, der schon seit Jahrzehnten in Inzing als Lehrer tätig ist. Eine neue Leitung, das bedeutet immer auch neue Ideen, neue Schwerpunkte, Veränderungen für SchülerInnen und LehrerInnen. Die DZ wollte wissen, wie sich Direktor Schärmer, vielen besser bekannt unter seinem Vornamen „Josl“, seine neue Aufgabe vorstellt. Das Gespräch führte Hannes Gstir.

DZ: Josl, Du bist jetzt seit fast einem halben Jahr in Deinem neuen Amt als Hauptschuldirektor tätig. Wie geht es Dir bisher in Deiner Tätigkeit, haben sich Deine Erwartungen erfüllt?

Schärmer: Mein Aufgabenbereich hat sich natürlich total verändert. War ich bisher selbst Lehrer an der HS Inzing, bin ich jetzt als Schulleiter für alles, was an der Schule passiert, verantwortlich. Vom einfachen Lehrer bin ich zum Coach und Manager geworden. Am Anfang geht da eine ziemliche Lawine von Gesetzen, Verordnungen und organisatorischen Fragen auf einen herunter. Eine 40-Stunden-Woche ist unter diesen Bedingungen unvorstellbar. Morgens bin ich der Erste in der Schule, abends komme ich oft erst um 22.00 Uhr nach Hause. Andererseits war mir das Arbeitsfeld, das mich erwartete, natürlich nicht ganz fremd, als Lehrer bekommt man ja doch einiges mit, was in der Direktion zu tun ist. Eine wichtige Stütze für meine neue Aufgabe finde ich in meiner Familie. Meine Frau und auch meine Tochter sind Lehrerinnen und von ihnen bekomme ich viel Feedback.

DZ: Wie stellt sich Dir das Hauptschulgebäude dar? Wie ist der bauliche Zustand, gibt es genügend Räume, gibt es Wünsche an die Gemeinde als Schulerhalter?

Schärmer: Die Schule muss sich ändern, und zwar von einer lehrenden Schule hin zu einer lernenden Schule. Es geht heute nicht mehr darum, Wissen anzuhäufen und abzufragen, sondern darum, Möglichkeiten zu eröffnen, sich Wissen zu beschaffen. Das bedeutet für die Schule einen großen Bedarf an Quellen, vor allem auch im Bereich der EDV. Hier braucht es Geräte, Leitungskapazitäten und Räume. Eine erste Initiative haben wir hier schon gesetzt durch die Abteilung des bisherigen Musik- und Mehrzwecksaales. In den beiden dadurch entstandenen Räumen richten wir eine Arbeitsbibliothek und einen EDV-Raum ein. Damit tragen wir der Entwicklung hin zur „virtuellen Bibliothek“ Rechnung. In Zukunft wird nicht die Zahl der Bücher an der Schule wichtig sein, sondern die Möglichkeit, Daten abzurufen. Die Verbindung von Arbeitsbibliothek und EDV-Raum ist also nicht zufällig.

Der bisherige Mehrzweckraum steht damit nicht mehr für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung. Mit dem ehemaligen Musikprobelokal haben wir allerdings einen wesentlich besser geeigneten Ersatz dafür. Neben der Nutzung als Musikzimmer für die HS soll dieser Raum in Zukunft für Veranstaltungen aller Art genutzt werden, und er hat dafür auch die ideale Infrastruktur: einen Eingang von außen, eigene Garderobe, WC und eine gemütliche Ecke. Die Umbauarbeiten sind mit Hilfe der Gemeinde schon sehr weit fortgeschritten. Generell brauchen wir an der Schule durch das Leistungsgruppensystem sehr viele, vor allem kleine, Räume. Da sind immer wieder Bemühungen nötig. Bei der Gemeinde haben wir dafür und generell für schulische Anliegen immer ein offenes Ohr gefunden und hoffen, dass das auch so bleibt.

DZ: Viele Hauptschulen kämpfen mit sinkenden Schülerzahlen, wie ist die Situation in Inzing?

Schärmer: Bis jetzt können wir uns über dieses Problem sicher nicht beklagen. Ganz im Gegenteil unsere Schülerzahl und somit auch die Klassenzahl steigt. Am Beginn dieses Schuljahres konnten wir eine zusätzliche Klasse eröffnen. Im Herbst kommt wieder eine neue Klasse hinzu. Dann sind wir bereits zwölfklassig. Allerdings gibt es eine biologische Entwicklung, die auch uns treffen wird. Im Jahr 2010 wird es 30% weniger Kinder im HS-Alter geben.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch erwähnen, dass wir bereits eine Integrationsklasse mit einem Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben, was ein Stützlehrersystem erfordert. Ab Herbst werden wir dann eine Vollintegrationsklasse mit vier Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben. Für die Schule heißt das zusätzliche Lehrer, Räume, Lehrmittel und für die Lehrer zusätzliche Arbeit. Notwendig wird außerdem die Organisation in Teams. Lehrer werden sich also von Einzelkämpfern zu Teamarbeitern entwickeln müssen. Das halte ich übrigens unabhängig von den Integrationsklassen für eine wichtige Entwicklung, und ich sehe in der Förderung der Teamarbeit eine meiner Hauptaufgaben als Schulleiter.

DZ: Manche HS spezialisieren sich, um noch attraktiver für SchülerInnen  zu sein. Hast Du dazu Pläne für die HS Inzing?

Schärmer: Unsere Schul ist von jeher leistungsbezogen ausgerichtet. Das kommt besonders SchülerInnen zugute, die weiterführende Schulen besuchen. Die Aussteigerquote ist sehr gering. Aber auch kulturelle und sportliche Aktionen haben genügend Platz. Wir können stolz auf unsere sportlichen Aktivitäten sein. Kürzlich wurde unsere Schulmannschaft bei der HS-Bezirksfußballmeisterschaft Bezirksmeister Weiterhin hat auch Musik an unserer Schule einen hohen Stellenwert. Besonders beliebt ist der musikalische Jahresabschlussabend. Solche Schwerpunkte und ihre Verwirklichung hängen immer stark von den Fähigkeiten und dem Engagement unserer Lehrer ab.

DZ: Welche Pläne hast Du generell für Deine Tätigkeitsperiode? Gibt es Änderungen, die Du vorhast oder besondere Initiativen?

Schärmer: Ich habe oben schon angesprochen, dass ich es für wichtig halte, die Teamfähigkeit unter meinen Lehrern zu fördern. Das kann man sicher als einen Schwerpunkt bezeichnen. Ich sehe auch eine Aufgabe darin, die Organisation des Unterrichts den heutigen Anforderungen anzupassen. Früher war der Lehrvortrag das wichtigste in der Schule, heute ist es das selbständige Arbeiten, die Arbeit in Kleingruppen, in Laboratorien. Die Unterrichtsstunden sind anders zu gestalten, vielleicht auch oft mit zwei Lehrern in einer Klasse. Die oben erwähnte Integrationsklasse hat für mich deshalb einen besonderen Wert als Lehrbeispiel für dieses Unterrichten im Team. Ich glaube auch, dass durch diese Teamarbeit die Qualität des Unterrichts den Lehrstoff betreffend mindestens gleich gut wie in einer „normalen“ Klasse ist, was das soziale Lernen betrifft ist sie sowieso weit effizienter.

Einen weiteren Schwerpunkt möchte ich in der Begabtenförderung setzen. An der HS werden schwächere Schüler durch den Stützunterricht erfolgreich gefördert. Jeder Schüler bekommt auch Förderunterricht, bevor er in eine schwächere Leistungsgruppe abgestuft wird. Der Erfolg ist, dass es nur sehr wenige Nichtgenügend gibt. Dazu einige Zahlen: Von allen 244 Schülern an unserer Schule sind nur 16 in allen leistungsdifferenzierten Fächern (Deutsch, Englisch, Mathematik) in der dritten Leistungsgruppe. Auf der anderen Seite sind 65 Schüler in allen Leistungsfächern in der ersten Leistungsgruppe, das sind 27%. Das ist ein geistiges Kapital, das eine zukunftsorientierte Schule fördern muss. Zu beachten ist dabei, dass viele besonders begabte Kinder in gewissem Sinn „Außenseiter“ sind, deren man sich annehmen muss.

DZ: Wie siehst Du die Beziehung zwischen Hauptschule und Öffentlichkeit?

Schärmer: Die Schule muss sich als Dienstleistungsbetrieb - und das heißt nach außen - präsentieren. Das Schulleben spielt sich bisher leider viel zu viel in der Schule ab und hat zu wenig Bezug zur „Außenwelt“. Ich halte zum Beispiel den Bezug zur Wirtschaft für sehr wichtig, aber auch Beziehungen zur Gemeinde, zu Vereinen, auch der Kontakt zu Eltern mit speziellen Fähigkeiten sollte gepflegt werden. Kurz - wir müssen das Leben in die Schule hereinholen bzw. mit unseren Schülern aus der Schule hinaus gehen. Schule muss Lebensraum werden, in dem gearbeitet, gelernt, gefeiert und viel kommuniziert wird.

DZ: Welche Angebote der HS an die Öffentlichkeit kannst Du Dir vorstellen, z.B. die Nutzung der Räume und des Schulhofes, und welche außerschulischen Aktivitäten gibt es jetzt schon an der HS?

Schärmer: Das Haus sollte möglichst oft und vielseitig genützt werden. Jede Stunde, in der das Schulhaus verwaist ist, ist schade. Deshalb sollte das Schulhaus auch über die Ferien offen sein, vor allem die Turnhallen. Natürlich mit entsprechender Aufsicht und Umsicht. Man darf nicht vergessen, dass das Schulhaus von allen geschaffen wurde – ich selbst erinnere mich noch, für das VS-Gebäude beim Grundausheben Frondienst geleistet zu haben. Heute ist das nicht mehr so direkt, aber über die Steuerleistung hat jeder seinen Beitrag zum Schulhaus geleistet. Deshalb soll es auch allen zur Verfügung stehen.

DZ: Kannst Du Dir spezielle Schulprojekte in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen in Inzing vorstellen, z.B. Spurensuche mit dem Chronisten, Spielplatzgestaltung mit dem Familienausschuss, Medienarbeit mit der DZ,...?

Schärmer: Wir haben ja schon erfolgreiche Projekte gemacht, z.B. das Wasserprojekt, bei dem Lehrer und Schüler mit Spezialisten wie Limnologen und Forstfachleuten zusammenarbeiteten. Für diesen wertvollen Beitrag zur Umweltbildung hat das Land Tirol den 3. Klassen der Hauptschule Inzing den Tiroler Umweltpreis 1997 verliehen. Ein Projekt ist derzeit in der Planungsphase, es geht um „Inzing um 1500“. Aber selbstverständlich nehmen wir auch gerne Anregungen von außen auf, ganz im Sinne der Schule als Dienstleistungsbetrieb.

DZ: Welche Zukunftsphantasien oder –utopien hast Du für die HS Inzing?

Schärmer: Diese Frage stellen wir uns derzeit auch in einem internen Projekt, der Erstellung eines Leitbildes, das von der Schulbehörde verlangt wird. Diese Aufgabe soll aber nicht ad hoc geschehen, sondern behutsam in unsere tägliche Arbeit einfließen. Das braucht Zeit und Einfühlungsvermögen, denn wir (SchülerInnen, LehrerInnen und Schulleiter) müssen uns erst zu einer Gemeinsamkeit finden. Ich bin immer auch selbst ein Lernender und muss erst Dinge probieren und weiterentwickeln. Grundlegende Einigung gibt es aber schon darüber, dass wir eine Schule für alle Kinder sein wollen. Sowohl hochbegabte als auch schwache und besonders auch sozial gefährdete Schüler sollen und müssen bei uns Platz haben. Die Hauptschule ist eine allgemeinbildende Pflichtschule, sie kann sich die Kinder nicht aussuchen. Wir sind eine Schule, in der eine „Pädagogik der Vielfalt“ praktiziert wird.

Als Schulleiter werde ich mich um ein Umfeld bemühen, in dem SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen gemeinsam an der Entwicklung eines gesamtheitlichen Unterrichts arbeiten können.

DZ: Wir danken für das Gespräch und wünschen Dir alles Gute für Deine Vorhaben.

 

Zur Person Dr. Josef Schärmer

Josef Schärmer wurde am 6.7. 1943 geboren. 
Nach der Volksschule in Inzing und der Hauptschule in Innsbruck besuchte er die Lehrerbildunganstalt. Danach unterrichtete er zwei Jahre an der VS Axams und kam 1966 an die VS Inzing, wo er bis 1975 unterrichtete. Während dieser Zeit legte er die Lehrbefähigungsprüfungen für Deutsch, Bildnerische Erziehung und Werkerziehung ab.                  
Seit 1975 ist er bis 1999 an der HS Inzing tätig. Seit Beginn des Schuljahres 1999/2000 hat er das Amt des Schulleiters (die Bezeichnung, der er selbst gegenüber „Direktor“ den Vorzug gibt) inne. Von 1982 bis 1991 studierte Josl Kunstgeschichte und Pädagogik an der Universität Innsbruck und promovierte mit einer Dissertation über „Prof. Josef Schretter – Leben, Werk, Stellung in seiner Zeit“ zum Dr. der Philosophie und Pädagogik. Seit 1979 ist er Lehrbeauftragter des Roten Kreuzes für Erste Hilfe. Lehrer ist er auch seit vielen Jahren am WIFI. Dort ist er für die Fremdenführerausbildung, Schwerpunkt Architektur, zuständig.

Josl unterrichtet seit 1994 auch Bildnerische Erziehung und Werkerziehung an der Pädagogischen Akademie in Stams, außerdem ist er ein begehrter Exkursionsleiter für Kunstreisen in der Lehrerfortbildung am Pädagogischen Institut in Innsbruck..
Zusätzlich war und ist Josl in zahlreichen Vereinen ehrenamtlich engagiert:
8 Jahre Chorleiter des Männergesangsvereines Friedrichslinde, Kursleiter an der Erwachsenenschule, viele Jahre lang Vorstandsmitglied der Raiffeisenkassa Inzing, Initiator und Gründungsmitglied der Galerie RZ88. Er wird auch gerne und oft gefragt, Kunst-ausstellungen zu eröffnen. Nebenbei veröffentlicht er immer wieder Artikel in Zeitschriften, darunter erfreulicherweise auch in der DZ Inzing. Weiters ist er Mitarbeiter beim Forschungsinstitut Brenner Archiv an der Universität Innsbruck.
Trotzdem ist Josl weiterhin auch ein Lernender, er besucht laufend Kurse am WIFI und bildet sich auch auf Reisen weiter. Sein Schwerpunkt dabei ist die Kunst in Italien und Frankreich.
Erstaunlicherweise findet Josl neben diesen vielfältigen beruflichen und außerberuflichen Aktivitäten auch noch Zeit für ein Privatleben: Direktor Josef Schärmer ist verheiratet mit Anita und hat drei Kinder, auf die er sehr stolz ist und auch sein kann.

 


Faschingsstimmung in der Hauptschule Inzing

Der Fasching wurde in der Nacht vom 25.2. zum 26.2.2000 für die HauptschülerInnen der 2a und 2b Klassen zum alles bestimmenden Thema.

Das närrische Treiben zog Schüler, Eltern und Lehrer in seinen Bann. Gemeinsam wurde gebastelt, dekoriert und das Abendessen zu- bzw. hergerichtet. Nach vollendeten Vorbereitungstätigkeiten war das Showprogramm an der Reihe. Faschingsspiele, Faschingsscherze und Faschingswettkämpfe hielten alle auf Trab und ließen einige ins Schwitzen kommen. Zaubertricks wurden vorgeführt und hinterließen bei allen Anwesenden ein ungläubiges Staunen. Erleichterung gab es erst durch die Aufforderung, sich zur Mitternachtsjause zu begeben.

Frisch gestärkt tanzte man, bis die Füße schmerzten und um 2.30 Uhr abgewunken wurde. Nach „kurzer“ Nachtruhe gab es noch ein gemeinsames Frühstück, mit dem das Fest seinen Ausklang fand.

Die Faschingsnacht hat’s voll gebracht!!!

 

 

Vinzenz Gasser Pflegeheim -

         nicht unbedingt Endstation!

Frau R. A. kam vor zirka einem Jahr mit einer schweren Krankheit zu uns. Laut den behandelnden Ärzten im Krankenhaus gab es keinerlei Aussicht auf Besserung.

Unsere langjährige Erfahrung gab uns die Hoffnung, nicht an diese endgültige Prognose glauben zu müssen. Von einigen belächelt, aber von vielen unterstützt, setzten wir alle Hebel in Bewegung, um das Gegenteil zu beweisen.

Das Engagement unserer Pfleger, Therapeuten und Ärzte, vor allem aber der starke Wille der Patientin selbst, machten bald eine Besserung sichtbar.

Monatelanger Fleiß, Überwindung und Konsequenz haben nun dazu geführt, dass für Frau R. die Lebensqualität in Zukunft in einer betreuten Wohnung in Telfs gesteigert wird.

Ein herzliches Dankeschön allen, die dazu beigetragen haben, Frau R. dies zu ermöglichen.

Die Pflegedienstleitung und das Pflegeteam!


Sozial- und Gesundheitssprengel

Inzing-Hatting-Polling

6401 Inzing, Kirchgasse 3a

Tel., Fax: 05238 - 87540

Seit der Gründung des Sozial- und Gesundheitssprengels Inzing-Hatting-Polling ist Herr Dr. Hans Hirschberger als rühriger und bemühter Obmann tätig. Frau Gerti Gstrein übergab die Geschäftsführung im Jänner 2000 an Frau Sabine Haslwanter aus Inzing.

Seit November 1999 wird der Pflegebereich von Frau Dipl.-Krankenschwester Renate Vanacker geleitet. Frau Vanackers Anliegen und Ziel ist vor allem die respekt- und liebevolle Ganzheitlichkeit (oder auch Komplementärmedizin), welche sie gerne vermitteln möchte. Sie betrachtet die Vorbeugung genau so wichtig wie die Rehabilitation, ebenso wünscht sich Frau Vanacker vor allem auch Teamarbeit mit den Angehörigen.

Seit März 1999 ist Frau Johanna Ennemoser aus Kematen als Alten- und Pflegehelferin beim Sozialsprengel tätig. Frau Dipl.-Krankenschwester Claudia Zoller aus Telfs ist seit Jänner d. J. geringfügig beschäftigt. Komplettiert wird das Pflegeteam von Frau Barbara Gebhart aus Inzing, nach Absolvierung ihrer Ausbildung zur Alten- und Pflegehelferin hat sie ihre Tätigkeit beim Sozial- und Gesundheitssprengel Inzing aufgenommen. Die langjährigen Heimhilfen sind Frau Waltraud Knoll, Frau Christine Moser und Frau Josefa Pedrolini aus Inzing.

Für ihre dreijährige Tätigkeit als vorbildliche Geschäftsführerin möchten wir uns bei Frau Gerti Gstrein auch auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bedanken und ihr für ihre Zukunft alles Liebe und Gute wünschen.

Danke Gerti.

Der Vorstand, die Geschäftsführung, das Pflegeteam.

Im Mai werden unter dem Motto „Wissen-Gesundheit-Wohlbefinden“ 3 Vorträge gehalten:

02.05.2000:             Dr. Anton Burtscher „Wie entsteht Krebs“

03.05.2000:             Dr. Renate Gschwandtner „Selbstuntersuchung der Brust - Früherkennung von                  Brustkrebs“

05.05.2000:             Dr. Karl Scheiber „Prostata-, Blasen- und Hodenkrebs-Vorsorge“

Auf eine rege Teilnahme der Bevölkerung hofft das gesamte Sprengelteam.

Erreichen können Sie uns MO, MI und FR von 8.00, bis 11.00 Uhr unter der Telefon-/Faxnummer 05238 / 87540.

Sabine Haslwanter Geschäftsführung


Neues vom Jugendheim

Mit 15. Jänner 2000 hat Hannes Kirchmair die Leitung des Jugendheims Inzing übernommen. 

Anja Hager und Sarah Draxl, zwei neue Besucherinnen des Jugendheims, baten Hannes zum Interview.  

Anja & Sarah:    Hannes, wie bist Du zur Jugendarbeit gekommen?

Hannes:            Jugendarbeit hat mich immer schon interessiert. Während meiner Ausbildung an der Sozialakademie Innsbruck habe ich ein Langzeitpraktikum im Jugendzentrum Big Banana in Zirl gemacht. Das hat mir gut gefallen. Ich war früher schon selber im Jugendheim in Inzing. Wir haben uns immer wieder hier getroffen, oft am Sonntag abend. Allerdings gab es keine geregelten Öffnungszeiten und keinen fixen Betreuer, der regelmäßig da sein konnte. Damals lief das auf freiwilliger Basis. Ab und zu hat es auch Feten gegeben.

A. & S.:             Warum hast Du eigentlich von Zirl nach Inzing gewechselt?

Hannes:              Zum einen habe ich mich hier in Inzing beworben, weil ich ja ein Inzinger bin. Es hat mich interessiert, hier im Jugendheim zu arbeiten und außerdem kenne ich schon einige Leute. Und im Zirler Jugendzentrum arbeite ich weiterhin mit 8 Stunden in der Woche.

A. & S.:             Was ist in Inzing anders als in Zirl?

Hannes:              In Zirl steht für den Jugendtreff nur ein Raum zur Verfügung, der ist allerdings ebenerdig und direkt am Dorfplatz. Dadurch fällt es Jugendlichen, die noch nie da waren, auch leichter, einfach einmal hinein- oder vorbeizuschauen. In Inzing gibt es sicher einige, die sich nicht so leicht ins Jugendheim ”hineintrauen”, weil man da nicht so einfach einen Blick hineinwerfen kann, ohne dass man schon mittendrin steht.

A. & S.:             Bist Du eigentlich modebewußt?

Hannes:              Nein, das würde ich nicht sagen. Ich ziehe das an, was mir gefällt.

A. & S.:             Hast Du schon immer so kurze Haare gehabt?

Hannes:              Nein, bis ich 20 Jahre alt war, hab’ ich ziemlich lange Haare gehabt. Aber das war vor allem im Winter recht lästig, weil sie da immer nass waren und so.

A. & S.:             Taugt Dir snowboarden?

Hannes:              Im Moment gehe ich weder schifahren noch snowboarden, aber ich kann mir vorstellen, dass es lässig ist. Nächstes Jahr möchte ich snowboarden lernen.

A. & S.:             Was für Hobbies hast Du?

Hannes:              Ich höre gern Musik (in Richtung FM 4), ab und zu lege ich auch in einem Innsbrucker Lokal auf. Fußball gehört auch zu meinen Hobbies. Bis ich 17 war, hab’ ich in Inzing im Verein gespielt, in letzter Zeit bleibt’s immer mehr beim Zuschaun.

A. & S.:             Welches ist Dein Lieblingsgetränk?

Hannes:              Orangensaft, frisch gepreßt. Ich trinke jeden Tag in der Früh einen halben Liter.

(Die beiden Mädchen schauen ein bisschen ungläubig.)

Hannes:              Ich presse acht Orangen und zwei Zitronen aus, das gibt ein bißchen mehr als einen halben Liter. Schmeckt gut!

A. & S.:             Bist Du schon in der Welt herumgekommen?

Hannes:              Ich bin einmal Interrail unterwegs gewesen, also mit dem Zug quer durch Europa – Frankreich, England, Irland, Holland, ... Ein Auslandsaufenthalt wäre schon gut gewesen, aber hat sich nie ergeben. Nach der Schule habe ich gleich meinen Zivildienst im Krankenhaus Hochzirl abgeleistet und danach zu arbeiten begonnen.

A. & S.:             Gibt es Träume aus Deiner Jugendzeit, die Du jetzt im Jugendheim verwirklichen willst?

Hannes:              Ich hab’ mir immer einen Raum gewünscht, wo man sich treffen kann, ohne bei einem Verein dabei zu sein oder so. Ich hoffe, dass das Jugendheim so ein Raum für die Inzinger Jugendlichen sein kann.

 

 

Hannes im Wordrap

3 Dinge, die Du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest?
CD-Player mit vielen CDs (gilt als ein Ding)
einen guten Freund, damit man sich unterhalten kann
einen Fußball

3 Konzerte, auf die Du nie gehen würdest?
Kelly Family
Patrick Lindner
Modern Talking

Was fällt Dir ein, wenn Du das folgende Wort hörst?
Kaktus:
stachelig, Pflanze, Wüste
Inzing: Schwimmbad, Jugendheim, Heimatdorf
Internet: chatten, emailen, interessant
Bier: Alkohol, Zeltfest, Werbung
Zigaretten: Nikotin, Rauch, teuer

Zusammengestellt von Renate Schick


Großer Inzinger Wagenumzug war glanzvoller Höhepunkt des Inzinger Faschings 2000 (geo)

siehe Fotogalerie der Plattform

Wägen und Gruppen beim Umzug

in der Reihenfolge der Teilnahme:

 1 Hexen

 2 Inzinger Waldmander mit Blochziehen (Bodengruppe)

 3 Inzinger Scheller und Roller (Bodengruppe)

 4 Klingendes Österreich

 5 Teletubbies

 6 Jüngstes Gericht

 7 Tausendfüßler (Bodengruppe)

 8 Artisten

 9 Karneval von Rio

10 Diddl-Mäuse

11 Affendressur

12 Love-Parade

Der Verein Inzinger Maschgerer bedankt sich bei allen aktiv beteiligt gewesenen Maschgerern und Maschgerinnen, bei den vielen, die im Hintergrund fleißig mitgeholfen haben, sei es beim Nähen, Schneidern, beim Sammeln von freiwilligen Spenden, bei den Standln und vielen anderen Tätigkeiten. Ein Dankeschön auch an jene, die ihren Grund oder ihre Räumlichkeiten für Wagen- oder Standlaufbauten zur Verfügung gestellt haben. Ebenso gedankt werden soll den Inzinger Wirten, bei denen nach dem Umzug fleißig weitergefeiert werden konnte. Zum Schluss noch ein großes Kompliment an die vielen, vielen Zuschauer und Zuschauerinnen: Ihr wart ein tolles Publikum, das bis zum letzten Wagen begeistert mit dabei war. So macht der Fasching in Inzing Spaß!

Einen aufrichtigen Dank jenen Inzinger Betrieben, die durch ihre finanzielle Unterstützung zum Wagenumzug beigetragen haben.

Nicht unerwähnt soll bleiben, was sonst noch im heurigen Fasching passiert ist: Zum ersten Mal seit den 50er Jahren traten heuer wieder die Inzinger Huttler in Erscheinung und haben den Beginn der Fasnacht „eingepeitscht“. Die neue Faschingszeitung des Vereins Inzinger Maschgerer trägt wieder den traditionellen Namen „Funzl“ („Neue Funzl“) und hat bereits großen Anklang gefunden. Die Inzinger Hausmaschgerer waren in teilweise großen Gruppen fleißig den ganzen Fasching unterwegs. Über den Brauch des Inzinger Hausmaschgerns wurde in einer halbstündigen volkskundlichen Radiosendung in Südtirol berichtet. Besonders erwähnenswert ist auch wieder der „Bunte Abend“ der Fußballer, der mit tollem Programm im bis auf den letzten Platz gefüllten Mehrzwecksaal begeistert hat. Herzlich gelacht werden durfte beim heurigen Sängerball. Es war einfach köstlich, die Sänger in immer wieder neuen Verkleidungen und Gesangseinlagen bewundern zu dürfen. Das Ende der heurigen Fasnacht wurde am Faschingsdienstagnachmittag traditionell in der Bahnstraße gefeiert. Selten war der Andrang so groß wie heuer und die Stimmung war einfach hervorragend. Einen schöneren Ausklang hätte man sich nicht wünschen können!

Musikalischer Jahresrückblick

der Friedrichslinde aus der Seefahrt

 

Feministische Impressionen

Emanzipationstrara - bei Tanja und bei Barbara;
und i woaß nou a zwiders Hexl, deis isch des Ritterfreilein Drexl.

Was Ritter Lanbach profezeihte, schien dem Fräulein Zipper faul:
Mannder, haltet’s die Gebote, und eis Weiber - haltet’s ‘s Maul!

 

Inzinger Weihnachtszauber

Las Vegas groud a Scheißdreck isch, wenn z’Weihnachten in Inzing bisch! Prachtvoll habn die Wirtschaftsherrn drei Birnd’len aughängt je Latern.  

In Hatting drent der Christnbam war schon alm a schiacher Besn
- iatz isch nouch 150 Johr - der insera lötzer gwesn.

 

Kulturnotizen

Der Hauptmann, der sie kommandiert,
hat seine Schützen streng fixiert:
Iatz werd’s mir aber bald zu dumm -
rechts schaut! Habt Acht! -
Entschuldigung!

 

Aus der Gemeindestube

Und im Gemeinderat - ös Herrn -
ös derfts mer nimmer gröber wern!
Weil deis isch dechtersch’ allerhand -
in Bürgermoaster fahlt a Zahnd!

Der Bruno wollt es endlich wissen
und hat auf’s Kreiz sich einigschmissen;
deis Steißbein kracht - der Steg bleibt fest -
Gemeinde-Aufgangsgitter-Test.


Unsere geistlichen Herr’n

Wia geaht’s nen denn, dem Heiter Lang
im außerfernen Heiterwang?
A kalter Herd und kein Gesang
a so geaht’s nen in Heiterwang.

 

Ja, wous wagglt dou durch’s Darfl -
kurze Haxn, kugelrund -
deis isch nit der Bürgermoaster,
deis isch der Pfarrer mit sein Hund!

Zur Feier inser Pfarrer geht ins Altersheim
a Stund zu spät!
Er hockt und singt und trinkt und isst,
dabei die Abendmess vergisst.

 

Kirchenchor

Ritter Franz von Lanersbach -
mei, macht der beim Singen Krach
der Barberotti isch a Dreck -
der Franz fegt Chor und Orgel weck.
 

Der neue HS Coach

Koan Kreuzer er beim Karten g’winnt
die Nogg’l fliag nen umen Grint;
der Josl lernt deis nia - deis Watten -
trotz seiner Direktionskrawatten.