Resümee
Die
Untersuchung ergab einen hohen Grad an Zufriedenheit bei der Bevölkerung
und bei den Unternehmern. Dennoch konnten auch eine Reihe von
Kritikpunkten analysiert werden, die nun ganz gezielt von den zuständigen
Ausschüssen und Gremien in der Gemeinde behandelt werden müssen. Diese
Arbeit soll daher nicht der Endpunkt einer publikumswirksamen
Einzelaktion sein, sondern der erste Schritt in einem ganzheitlichen
Planungsrahmen. Im weiteren Vorgehen sind die Verantwortlichen
gefordert, Ziele zu formulieren und einen Maßnahmenkatalog zu
erstellen. Als Ansatzpunkte für diesen Maßnahmenkatalog können die
wesentlichen Untersuchungsergebnisse herangezogen werden.
Solche
Zielformulierungen können beispielsweise sein:
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Inzing
- ein fußgänger- und radfahrfreundlicher Ort!
Verbesserung
der Verkehrsinfrastruktur für Fußgänger und Radfahrer durch
Gehsteigbau, Gehsteigverbreiterung, gesicherte Straßenübergänge,
Radwege, Abstellanlagen für Fahrräder an allen öffentlichen
Einrichtungen und vor den Geschäften.
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Inzing
- verkehrsberuhigt!
Verminderung
des nicht notwendigen motorisierten Individualverkehrs und Förderung
der Verkehrsdisziplin durch Bewußtseinsbildung, attraktiven
Hinweisschildern und mit bautechnische Maßnahmen zur
Geschwindigkeitsreduzierung.
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Parkraumkozept
für Inzing!
Parkregeln
und Parkhinweise für kritische Straßenbereiche bzw. das
Gemeindegebiet.
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Stärkung
der örtlichen Gastronomie- und Tourismusbetriebe!
Wanderwegekonzept,
Heimatkundlicher und geographischer Ortsrundgang mit fundierter
Information in Form von Schildern, Foldern und/oder thematischen Karten,
Ausgangs- und Endpunkt der Rundgänge sind jeweils Gastronomiebetriebe.
Kooperation
zwischen heimischen Bauern und Gastronomiebetrieben: Iß gesund,
bleib im Dorf heimische Produkte auf der Speisekarte.
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Gemeindepolitik
mit der Bevölkerung!
Die
Einwohner Inzings wollen mehr informiert sein und mehr aktiv mitarbeiten
also mehr Information, mehr Transparenz, mehr Gelegenheit zur
Mitarbeit bei Projekten für die Bevölkerung im Rahmen des noch zu
beschließenden Maßnahmenpaketes. Projekte und bauliche
Gemeindevorhaben in Ausstellungen präsentieren.
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Geh
nicht fort, kauf im Ort!
Der
Kaufkraftabfluß für Nahversorgungsprodukte ist in Inzing minimal.
Dennoch muß daran gearbeitet werden, daß es so bleibt, vielleicht
sogar noch besser wird und auch auf die Produkte für den langfristigen
Bedarf ausgeweitet wird. Schuster, Sportgeschäft, Kaufhaus, Blumen und
Dienstleistungsbetriebe sowie die örtlichen Handwerker sind genauso
wichtig für eine funktionierende Wirtschaftsstruktur. Bewußtseinsbildung
bei der Bevölkerung durch Gemeinde mit Hilfe der verschiedenen Medien.
Präsenz mit deutlichen Hinweisschildern auf der Straße, jeder
Durchfahrende muß die Information mitnehmen, daß es diese Betriebe in
Inzing gibt. Plakate und Informationen bei öffentlichen
Veranstaltungen. Präsentation der heimischen Dienstleister auch beim
Bauernmarkt.
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Inzing
im Netz!
Die
Computerdichte in den Haushalten und bei den Betrieben ist relativ hoch
und die Tendenz ist steigend. Eine Präsentation der Gemeinde im
Internet ist nicht nur eine Forderung des Zeitgeistes, sondern kann
effektive Vorteile für alle Beteiligten bringen. Beispielsweise
gemeinsame Plattform für Inzinger Wirtschaft, Bestellungen über
Internet, Abklären von Gemeindeangelegenheiten für Private und
Betriebe, gezielte Information, schriftliche Anfragen, etc.
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Direktvermarktung
landwirtschaftlicher Produkte!
Ab-Hof
Verkauf organisieren, Informationsbroschüre mit Karte und
Informationen, Kooperation Bauer-Lebensmittelhändler. Ein wöchentlicher
Bauernstand vor einem oder beiden Lebensmittelmärkten oder beim Bäcker
bringt Synergieeffekte für alle Beteiligten. Der Bauernstand bringt
Frequenz für Lebensmittelbetriebe, Parkplätze werden effektiver genützt,
zusätzliche Autofahrt kann gespart werden, Angebot für Nahversorgung
wird insgesamt attraktiver, Kaufkraftabfluß kann weiter reduziert
werden, eventuell sogar Magneteffekt für Haushalte aus umliegenden
Gemeinden.
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Round
Table
Die
Unternehmer heimischer Wirtschaftsbetriebe und Politiker periodisch an
einen Tisch bringen, um sich gegenseitig auszutauschen und zu
informieren. Gemeinsames Auftreten nach außen. Kooperationsmöglichkeiten
prüfen.
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Ein
Ort stellt sich vor
Informationsbroschüre
und Willkommensgruß für Besucher, Touristen, Unternehmen, neu
Zugezogene und Alteingesessene. Neu Zugezogene auf soziale und
gesellschaftliche Ereignisse im Ort aufmerksam machen. (Beispiel
Storchennest: Neugeborene InzingerInnen können an einer kreativ
gestalteten Tafel öffentlich vorgestellt werden)
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Dorfatlas
Inzing
Auf
Basis einer digitalen Kartengrundlage von Inzing werden thematische
Karten von Inzing erstellt. Der Dorfatlas kann der Grundstein für die
Erstellung eines umfassenden Kartenwerkes über die Gemeinde Inzing
sein. Themenkarten sind z.B. Gebäude-nutzungskartierung, bäuerliche
Struktur mit Ab-Hof Verkaufsstellen, Tourismuskarte, Wanderkarte Inzing,
Spielraumkarte, Krippenkarte. Die Karten können mit umfassenden
historischen, geographischen und aktuellen Informationen in
Begleittexten kombiniert werden. Der Dorfatlas als Informations- und
Nachschlagewerk für InzingerInnen, Wirtschaftsbetriebe und Besucher.
*
etc.