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Räumliche Nähe zum
Ballungsraum Innsbruck (ca. zehn Autominuten)
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Inzing
liegt mit der Gemeinde Zirl an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt bzw.
an einem Schnittpunkt der wichtigsten alpinen Durchzugsstraßen. Die
zwei Gemeinden liegen praktisch am Fußpunkt des 1.370 m hochgelegenen
Brennerpaß im Süden, über den mit einem einzigen Anstieg der
Alpenhauptkamm überquert werden kann. Der Brenner bietet mit der
niedrigsten Paßhöhe und der guten Straßenverbindung die attraktivste
und sicherste Alpendurchquerung in Nord-Süd-Richtung im gesamten
Alpenraum. Seit dem römischen Kaiser Augustus ist dieser Verkehrsweg
von besonderer strategischer Bedeutung. In Richtung Norden kann auf kürzestem
Weg über Seefeld und Scharnitz Deutschland erreicht werden. Vor allem
seit Einführung der Autobahnvignette hat diese Nord-Süd-Achse für den
Individualverkehr zusätzlich an Bedeutung gewonnen. In
Ost-West-Richtung verbindet die Autobahn und die Westbahnstrecke der ÖBB
die westlichen Gebiete Tirols und Vorarlberg mit dem Zentralraum
Innsbruck und Ostösterreich.
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Das
Industriegebiet von Inzing hat einen direkten Autobahnanschluß, ohne daß
das Siedlungsgebiet durchfahren werden muß. Die Einwohner werden
dadurch vom Schwerverkehr entlastet.
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Auf
Zirler Gemeindegebiet, aber unmittelbar an das Industriegebiet von
Inzing anschließend, besteht auch ein Anschluß an das Eisenbahnnetz für
Güterzüge.
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Das
Inzinger Industriegebiet hat noch Flächenreserven zu bieten, die
bereits mit der notwendigen Infrastruktur erschlossen sind. Allerdings
liegen diese Flächen zum überwiegenden Teil in privater Hand. Ein
Ankauf dieser Flächen durch die Gemeinde würde den Handlungsspielraum
für eine geplante und aktive Ansiedlungspolitik weit erhöhen.
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In
den Salzstraßen-Gemeinden Zirl, Inzing, Hatting und Polling leben ca.
3.400 berufstätige Personen, die ein großes Arbeitskräftepotential für
die Unternehmen darstellen.
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Die
Grundstückspreise der Gewerbeflächen haben in den letzten Jahren zwar
auch in Inzing erheblich angezogen, sie liegen aber im Schnitt immer
noch ca. 50 Prozent unter den Preisen im Zentralraum Innsbruck |
Geschäftserfolg
und Zufriedenheitsgrad der Inzinger Unternehmer

Die
Unternehmer wissen die wirtschaftliche Gunstlage des Ortes und die
vorhandene Infrastruktur zu schätzen. Die meisten der zahlreichen
Unternehmer sind mit ihrer wirtschaftlichen Situation zufrieden und
denken nicht an einen Ortswechsel.
Jeder
dritte Unternehmer ist mit seinem wirtschaftlichen Erfolg am Standort
Inzing sehr zufrieden. Insgesamt sind 80 Prozent, also vier von fünf
Unternehmer zumindest ausreichend mit ihrer wirtschaftlichen Situation
zufrieden.
20
Prozent oder jeder Fünfte ist wenig bis gar nicht zufrieden und wünscht
sich eine Verbesserung. Die Aufsplittung dieser Frage nach den Branchen
zeigt ein recht eindeutiges Bild. Es sind vor allem die Unternehmer aus
dem Gastgewerbe, die mit der wirtschaftlichen Situation nicht zufrieden
sind.
Beschäftigte
in Inzing

In
Inzing sind ca. 120 Unternehmen mit insgesamt 860 Beschäftigten
angesiedelt. In dieser Zahl sind die Unternehmer selbst und alle Beschäftigten
des öffentlichen Sektors Schule, Kindergarten, Altersheim, Post und
Gemeinde enthalten.
Diese
Zahl von 860 Arbeitsplätzen für eine ländliche Gemeinde dieser Größenordnung
(3.130 Einwohner und 1.059 Haushalte) ist sehr hoch.